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 Deutschsprachiges Playback Theater Treffen 2008 in Kassel
Generationen im Spiel – Spiel der Generationen
Das jährliche Treffen der deutschsprachigen
Playback Theater Spielenden wird von dem Vorbereitungsteam in Kassel
organisiert. Termin: 28.11.-30.11.2008 Ort: Reformschule, Kassel hier weiterlesen hier Anmelden
Das Thema der Tagung 2008
Generationen im Spiel – Spiel der Generationen
lädt ein zum Überdenken und Neu-Gestalten GENERATIONEN im Spiel Spiel der GENERATIONEN
Alte Freundschaften
Unbekannte Gesichter
Neue Aufgaben
Generationen IM Spiel
Spiel DER Generationen
Jugendliche Frische
Unbezahlbahre Erfahrung
Zusammen auf der Bühne
Generationen im SPIEL
SPIEL der Generationen
Beständige Visionen
Neue Ideen
Unbekannte Ufer
Schritte auf dem Weg
in ein pfadloses Land der Spontaneität
Pressemitteilung
24.11.2008
Deutschsprachige
Playback-Theater Treffen Spiel der Generationen - Generationen im
Spiel vom 28.11 bis 30.11.2008 in Kassel
Im
November treffen sich vom 28.11
bis 30.11. in Kassel 120
Theaterspielende aus deutschsprachigen Ländern zu ihrem 16.
Jahrestreffen.
Veranstalter
sind Mitglieder aus den Playback-Theater Gruppen aus Nordhessen und
Südniedersachsen: eigenART, Playback-Theater Göttingen, Playback
Theater PurPur (www.projektpurpur.de),
Resonanz und Uno Momento
Inhalt
Was
ist Playback-Theater? Mehr als Unterhaltung!
Gemeinschaftsbildung
durch erlebte Geschichten
Herkunft
Eine
Playback-Theater Aufführung
Playback-Theater
in Kassel
Ehrendoktorwürde
der Universität Kassel für den Begründer J. Fox
Wo
wird Playback-Theater gespielt?
Weiter
Informationen, Kontakte und Links
Playback-Theater
Netzwerk e.V.
Schule
für Playback-Theater
International
Playback Theatre Network (IPTN)
Centre
of Playback Theatre (N.Y.)
Was
ist Playback-Theater? Mehr als Unterhaltung!
Playback-Theater
ist ein einzigartiges Zusammenspiel zwischen Schauspielern und dem
Publikum. Weltweit wird diese zeitgenössische Form dieses
dialogischen Theaters mittlerweile angewendet. Jemand erzählt eine
Geschichte oder einen Moment aus seiner Lebenswelt und wählt
Spielende für die unterschiedlichen Rollen. Sofort danach wird die
Geschichte in spontaner, künstlerischer Form auf die Bühne
gebracht; in einer eigenen Form und mit Respekt vor dem Erzähler und
seiner Geschichte.
Gemeinschaftsbildung
durch erlebte Geschichten
Playback-Theater
schafft einen rituellen Rahmen, in dem jede Geschichte, die erzählt
wird – wie alltäglich, außergewöhnlich, verborgen oder schwierig
sie sein mag – zu einem spontanen Theaterstück wird. Die
Einzigartigkeit der Erzählenden und ihrer Geschichten wird gewahrt
und bestärkt. Gleichzeitig verstärkt sich die Verbundenheit der
Anwesenden untereinander durch das Teilen der gemeinsamen Geschichten
und das Gefühl gehört und angenommen worden zu sein. Es ist für
Menschen aller Altersstufen und sozialer Gruppen geeignet, die aus
unterschiedlichen Anlässen zum Austausch über ihre Lebenswelten
miteinander zusammenkommen.
Herkunft
Mitte
der siebziger Jahre entwickelte sich diese Theaterform in New York.
Der Gründer Jonathan Fox sieht sich in der Traditionslinie des
antiken griechischen Theaters, bis zu Morenos Formen des spontanen
Stegreiftheaters, sowie des Psychodramas und des Experimentellen
Theaters in unserem Jahrhundert.
Playback-Theater
Gruppen existieren heute in mehr als 40 Ländern auf allen
Kontinenten, vor allem in Nordamerika, Europa und Japan, wobei sich
regionale Unterschiede in Spiel- oder Auftrittsform herausgebildet
haben. Es handelt sich bei Playback-Theater um eine sich ständig
wandelnde und bereichernde Theaterbewegung der Gegenwart.
Eine
Playback-Theater Aufführung
Zu
einer Playback-Theater-Aufführung gehört eine Schauspielgruppe,
bestehend aus Spielenden, einem Musiker und einer Spielleitung. Das
Publikum ist während der Vorstellung ebenfalls in einer aktiven
Rolle: Ohne ‘Mitspielen’ des Publikums, also ohne dass die
Anwesenden ihre Geschichten erzählen, findet keine Aufführung
statt. Auf der ganzen Welt sieht die Playback-Theater Bühne gleich
aus; egal ob in einem Klassenzimmer, auf einer Tagung, in einem
Krankenhaus oder in einem Theater.
Bei
dem Erzählten kann es sich um persönliche Lebensgeschichten,
Erinnerungen an Gefühle, Visionen, Problemlösungen oder die
momentane Befindlichkeit handeln, die später auf der Bühne in
respektvoller Improvisation „zurückgespielt“ (play
back)
werden. Daher der Name Playback-Theater. Erzählt eine Person aus dem
Publikum eine Geschichte, so geschieht dies in einem Interview mit
dem Spielleiter auf dem Erzählstuhl. Aus der Folge der Geschichten
entsteht ein roter Faden, der auf der Bühne zu einem wundervollen
Teppich verwoben wird.
Im
Unterschied zur schriftlichen Theaterform liegt die Übersetzung der
Geschichte in eine Bühnendarstellung vorher nicht fest. Sie obliegt
der Kreativität der Spielenden und wird unter ihnen nicht
abgesprochen. Hierbei kommt es nicht darauf an, wortgetreu die
Geschichte wiederzugeben, sondern angemessen zu improvisieren und so
einen Kern, die „Essenz der Geschichte“, mit seinen für die
Anwesenden vielschichtigen Deutungsmöglichkeiten zu treffen.
Playback-Theater
in Kassel
Nachdem
Annette Henne (CH) 1986 Playback-Theater von New York nach Europa
brachte, kam 1993 die erste Theatergruppe unter der Leitung von
Alfred Hohmann in Kassel zusammen. Über die Universität Kassel, in
der diese Theaterform in der Lehramtsausbildung durch Prof. Dr.
Heinrich Dauber angewendet wird, entstand ein reges Interesse an
dieser Theaterform. Heute existieren vier aktive Gruppen in Kassel:
eigenART, Playback-Theater PurPur, Resonanz und Uno Momento.
Ehrendoktorwürde
der Universität Kassel für den Begründer J. Fox
Im
Sommer dieses Jahres hat der Fachbereich
Erziehungswissenschaft
/ Humanwissenschaften der Universität Kassel den Begründer und
Leiter der weltweiten Playback-Theater-Bewegung Jonathan Fox mit der
Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
Internationale
Konferenz 2011 in Frankfurt
Im
Jahr 2011 ist das deutsche Playback-Theater Netzwerk Gastgeber der
alle vier Jahre stattfindenden internationalen Konferenz für
Playback-Theater-Praktizierende aus aller Welt.
Wo
wird Playback-Theater gespielt?
Häufig
folgen Playback-Theater-Gruppen der Einladung einer bereits
bestehenden Gemeinschaft, z.B. der Belegschaft einer Institution oder
Teilnehmenden eines Workshops.
Neben
den Auftritten auf Theaterbühnen werde Playback-Theater-Gruppen von
unterschiedlichen Organisationen, sozialen Institutionen und
Unternehmen für Tagungen, Firmenanlässe oder andere Veranstaltungen
engagiert.
Playback-Theater
wird u.a. themenzentriert in der Gewaltprävention, in der
Aufklärungsarbeit, in der Arbeit mit HIV positiven Menschen und in
Change-Prozessen in Unternehmen eingesetzt.
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