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Benefizveranstaltung für die Bürgerinitiative "Für ein lebenswertes Werratal" 
18.05. Gerstungen "(M) Ein Leben mit der Versalzung" ARTIKEL & BILDER DER VERANSTALTUNG HIER/ PICTURES     Sonntag, den 18.5.08, Rautenkranz in
Gerstungen Playback Theater Theater-Aufführung „(M) Ein Leben mit der Versalzung“
Es lädt ein, die Gemeinde Gerstungen
und die Bürgerinitiative "Für ein lebenswertes Werratal".
Fotos: Walter Hölzel
Auszüge aus dem Artikel: Theater aus dem Stegreif Spiel-„Kunst kommt von Könne(r)n“
Gerstungen. (ep/rüd)... „Jeder Moment Ihres Lebens ist ein Theaterstück wert“, heißt
es in der Erklärung zum „Playback-Theater“ Goldene Augenblicke, Geschichten aus
dem Alltag, Träume und Visionen werden spontan zu einem berührenden
Theaterstück. Eine Schauspielgruppe öffnet einen respektvollen Raum für
künstlerische und soziale Interaktion, in dem Menschen Ihre Geschichten miteinander
teilen können. So geschehen in Gerstungen. Die Theatergruppe, die das Projekt
PurPur verkörpert spielt seit der documenta 12 in Kassel in jetziger Besetzung
und ist betroffen von Gerstungens Problematik „Werraverschmutzung und Salzlauge“.
 Das Theater spielt meist dort, wo es Probleme gibt, in dem Fall spontanes Umwelttheater. Wie die Darsteller Geschichten aus dem Publikum kreativ und mit Improvisationsvermögen in Szene setzten war fantastisch. Auch
die Protagonisten des Widerstandes gegen Behörden, Ämter und „Kali+Salz“, Bürgermeister Werner Hartung, Klaus Reinhardt von der Bürgerinitiative und Dr. Walter Hölzel (Verein der Werranrainer) aus Witzenhausen fanden ihre Gedanken in einigen Szenen wieder.

Birgit Hölzel, die Moderatorin, hatte Geschichten oder Gedanken aus dem Publikum erzählen lassen, die von ihren Schauspielkollegen in bewegten und bewegenden Bildern szenisch umgesetzt wurden. So wurden die Gedanken und persönlich Erlebtes in kürzester Zeit auf die Bühne gezaubert mit Sprache, Gestik, Mimik und untermalt von Gesang oder einfachster instrumental erzeugter Musik.
 Zu jeder Spielszene fand Renate Bendrien passende Töne. Unterhaltsam waren Spielszenen ohnehin, gaben sie das breite Spektrum der bewegenden Gedanken wieder. Ob Fragen der Jugendlichen Alexandra nach Zukunft und Heimat, die Geschichte vom bedrohlichen Berg (die Halde) oder vom Pfingstausflug auf der Werra, alles wurde analysiert, bevor die gut zuhörenden Darsteller ihre einzelnen Szenen zu einem harmonischen Gesamtwerk werden ließen. Der Zuschauer fühlte sich immer mittendrin im Spiel, war auch sein Mitmachen, Mitdenken und Hinterfragen gefordert. Gefallen hatte das „Theater der ganz anderen Art“.
jedenfalls.
 Die Schauspieler nahmen die Gerstunger mit auf ihre Reise und wollen dies auch weiterhin tun. Vielleicht, wenn sie im Sommer mit ihrem original Londoner Doppeldeckerbus mit mobiler Bühne durch die Anrainergemeinden der Werra touren. Auf Einladung der Gemeinden kommen wir gern, versprach Birgit Hölzel.
Das Ensemble
Bühne: Birgit Hölzel, Birte Reelitz, Eva Tuschhoff , Ulrike Sitte
Musik: Renate Bendrien
Leitung: Markus Hühn
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